Persönliches

Hallo, mein Name ist Jutta Ferchow,
ich bin am 20.09.1960 in Ginsheim am Rhein geboren.

 

Mittlere Reife machte ich an der integrierten Gesamtschule in Kastel, der Wilhelm-Leuschner-Schule. Noch während meiner Lehre als Groß- und Außenhandelskauffrau zog ich in eine eigene kleine Wohnung. Danach besuchte ich die Fachoberschule Wirtschaft in Mainz.
Dann zog ich für 7 Monate in das Hüttendorf der Startbahn West, lernte meinen 1. Mann kennen.

Als die ganzen Sommerurlauber auf die Startbahn kamen, zogen wir mit einem befreundeten Pärchen weg, erst nach Usingen, dann nach Unterfranken, Aschenroth bei Gemünden/Main. Jimi und ich kauften dann ein Haus in Seifriedsburg, und bald waren wir zu dritt,
Sven kam 1985 zur Welt.
Das war für Jimi alles zu viel Verantwortung, und er ging fremd. Oder besser: bekannt. Ich nahm mein Kind und zog nach Gemünden. Dort arbeitete ich im Regionalbüro der GRÜNEN und zog 1988 nach Bonn, da bei Michael Weiß eine Stelle frei war. Als klar war, das der Bundestag. nach Berlin zieht, suchte ich ein 2. Strandbein und begann eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. War alles etwas zu viel, allein erziehende Mutter, arbeiten und Ausbildung, also verschob ich das Ganze. 1990 flogen DIE GRÜNEN aus dem Bundestag, das war hart. Ich machte eine Umschulung zur kfm. Systemorganisatorin auf IBM und arbeitete dann als Fluchthelferin im Verein “Den Krieg überleben”. Wir brachten bosnische Kriegsflüchtlinge bei Gastfamilien hauptsächlich in Deutschland unter. 1994 arbeitete ich wieder im Bundestag, war aber nicht so glücklich. Das letzte halbe Jahr bei Gila Altmann baute mich wieder auf, ich half ihr beim Umzug nach Berlin und suchte meine Nachfolgerin. Oh, jetzt habe ich Stefan vergessen, wir lernten uns 1997 im Internet kennen, er hatte 2 verschiedene Kontaktanzeigen aufgegeben, und ich hatte beide beantwortet. Das musste ja klappen! Wir heirateten am 8.9.98, und zum Glück kam Sven gut mit seinem ‚Stevepapa’ klar. Und umgekehrt. Als ich in Bonn keine neue Stelle fand, beantragte ich eine Umschulung als Heilpraktikerin, und bekam vom Arbeitsamt 11 Monate genehmigt. Ich ging in die Schule und machte parallel ein Praktikum bei einer Ärztin, bei der ich später 2 Tage die Woche arbeitete. Sven zog 2002 in eine eigene Wohnung, und Stefan und ich hatten das Haus für uns alleine. Das war schön, aber leider wurde ich kurz darauf krank, und nach langen, nervenden Arztbesuchen, und nachdem ich zwei Arbeitsplätze verloren hatte, stellte der Rheumatologe fest, das ich chron. Polyathritis und Fibromyalgie habe. Nach der Reha konnte ich wenigstens wieder laufen, aber nicht arbeiten. Die Krankenkasse steuerte mich aus, aber arbeitsfähig war ich auch nicht. Die Prüfung zur Heilpraktikerin konnte ich natürlich auch nicht machen. 4 Jahre Ausbildung und keinen Abschluß! War eine schlimme Zeit, viele Ärzte stellen mich als Simulantin dar, weil mein Krankenbild nicht dem Lehrbuch entspricht. Zwischenzeitlich hatte ich durch verschiedene Diagnosen 4-5 Krankheiten zur Auswahl. Nächste Woche muß ich zum Neurologen/Psychiater, mal sehen, ob der jetzt mich, oder die diversen Fachärzte für verrückt erklärt. Nun gut, wegen dem Rheuma mussten wir in Bonn ausziehen und fanden einen Garten mit Haus in Mondorf, an der Siegmündung.
Wir gehen da schon immer mit den Hunden spazieren, und da Sven eh bei Aggi ausziehen wollte, zogen er und Veronica in die abgeschlossene Wohnung im 1. Stock, Steve und ich wohnen Parterre, mit direktem Zugang zum 1000 qm Garten. Das tut gut, keine Treppen…. Nächste Woche fliege ich für einige Zeit nach Teneriffa, mein Rheuma kurieren. Bin mal gespannt, wie lange ich’s alleine aushalte, ohne meine Hunde, ach ja, und ohne Stefan *ggg*.